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Ein überraschender Name
Şeftali bedeutet auf Türkisch Pfirsich, doch der traditionelle Kebab ist kein Obstgericht. Eine Hackfleischfüllung wird in ein Fettnetz gewickelt und gegrillt. Das Gericht gehört zu den bekannten Speisen der türkisch-zyprischen Küche. Zur Herkunft seines Namens kursieren verschiedene Geschichten; keine davon wird hier als gesicherte historische Tatsache behandelt. Fragen zur Zubereitung helfen mehr als der Name allein.
Füllung und Fettnetz
Die offizielle Tourismusbeschreibung nennt Lammfleisch, fein gehackte Zwiebeln und Petersilie. Das Fettnetz unterscheidet sich von einer gewöhnlichen Wursthülle: Es ist eine fettige Membran, die beim Garen dünner wird. Füllung und Hülle prägen zusammen den Charakter. Fleischmischungen können je nach Lokal variieren; fragen Sie ausdrücklich nach Lamm, Rind oder anderen Fleischarten, wenn dies für Sie wichtig ist.
So wird er serviert
Es gibt Varianten in Pita mit Salat, gelegentlich ergänzt durch Cacık. Lokale können andere Beilagen wählen; lesen Sie deshalb die Karte, statt eine Präsentation für die ganze Insel anzunehmen. Bei einem gemischten Kebab fragen Sie nach der Zahl der Şeftali-Stücke sowie nach Brot und Salat im Preis. So wählen Sie gezielt die gewünschte Portion.
Kleine Fragen, mehr Verständnis
Fragen Sie den Koch, was seinen Şeftali-Kebab von anderen Hackfleischgerichten unterscheidet. Das traditionelle Gericht eignet sich nicht bei fleischloser Ernährung; Joghurtsaucen und Brot müssen getrennt betrachtet werden. Der Artikel garantiert weder Qualität noch Hygiene eines bestimmten Restaurants und nennt keine festen Preise. Kulturelles Verständnis wächst, wenn man nach dem Namen auch Zubereitung und Servierweise kennenlernt.

